Fitness / Schönheit

7 Tipps für deine Wechseljahr-Wunsch-Figur!

Gewichtsprobleme Wechseljahre

Interview mit Andreas Scholz

Frauen sind viel figurbewusster als Männer. Männer lachen eher über einen Bauch, aber Frauen wollen keinen Bauch und keinen dicken Po, sondern schöne Kleidung tragen. Für einen fitten Körper, schöne Haut und schlanke Beine empfehle ich:

  1. Regelmäßiges Krafttraining
    Keine Angst vor Krafttraining! Du wirst nicht aussehen wie Schwarzenegger. Nur vom Training wird es nicht möglich sein, riesige Muskelmasse aufzubauen. Insbesondere in den Wechseljahren, wenn das Östrogen niedriger ist als früher, wird es immer schwieriger Muskeln aufzubauen. Die Muskeln sind jedoch wichtig für die Stabilität der Knochen und gegen Osteoporose. Krafttraining ist wichtig für schlanke Beine und ein gutes Lymphsystem. Gerade wenn du unter Wasseransammlung leidest, dann ist Wadentraining gut, um das Wasser aus den Beinen zu pumpen.
    Das Wichtigste ist die Regelmäßigkeit! 2 Mal pro Woche ist ausreichend! Beim Training ist wichtig, die Muskeln für eine gewisse Zeit anzuspannen. Das bedeutet ein Satz Training sollte ca. 50 Sekunden dauern! Im Gegensatz zu den vielen Menschen, die so schnell wie möglich ihre Wiederholungen machen. Schnell bringt nichts, denn so entsteht kein Straffungsreiz für die Muskulatur. 10 kontrollierte Bewegungen á ca. 5 Sekunden sind ideal.
    Die konzentrische Phase, die anspannende Phase ist auch sehr wichtig. Diese sollte länger dauern, um die Muskeln und Haut zu straffen. Das heißt, das Drücken oder Ziehen sollte langsam sein, sonst ist der Wachstumsreiz zu groß. Es entstehen Entzündungen und damit kräftige Schenkel. Deswegen: Die anspannende Phase betonen und langsam drücken oder ziehen, um Muskeln zu straffen.
  2. Keine Angst vor Eiweißshakes
    Der Körper besteht aus Eiweiß und nicht aus Kuchen oder Ähnlichem. Oder, ein straffer Po entsteht nicht aus Salat mit Zitronensaft, sondern aus Eiweiß mit Wasser.
  3. Problemzonen-Training gibt es nicht
    Du kannst nicht gezielt nur am Bauch abnehmen, auch wenn du nur Sit-ups trainierst. Du musst insgesamt dein Körperfettanteil reduzieren. Dazu gibt es einen Trick. Wenn zum Beispiel der Bauch deine größte Problemzone ist, dann solltest du 10 Minuten lang deinen Bauch trainieren, mit den Übungen, die dir am besten liegen. Dann anschließend machst du ein sogenanntes HIIT-Training (High Intensiv Intervall Training). Dieses Training verbrennt am meisten Körperfett, wenn du vorher deine Problemzone trainiert hast, dann wird dort anteilig mehr Fett abgebaut. HIIT-Training regt die Fettverbrennung an, indem man 10 Minuten lang 8 intensive Intervalle macht.
  4. Es ist wichtig Muskeln aufzubauen, egal welches Gerät
    Die Woche hat 168 Stunden und vielleicht hast du 3 Stunden Zeit zum Trainieren, dann sind noch 165 Stunden übrig. Wichtiger als das Training, ist der sogenannte Grundumsatz in den übrigen 165 Stunden Ruhephase. Durch mehr Muskulatur wird der Grundumsatz erhöht. Genau deswegen ist es wichtig Muskulatur aufzubauen, egal mit welchem Gerät.
  5. Gleiche deine Hormone aus
    Baue östrogenreiche Lebensmittel wie Leinsamen oder Sojaprodukte in die Ernährung ein, denn das ist für den Knochenstoffwechsel gut. Zur Fettverbrennung ist das Hormon Progesteron wichtig. Dazu hilft die Yamswurzel, die Progesteron natürlich erhöhen kann. Empfehlenswert sind auch sogenannte Frauentees die den Hormonaushalt in Einklang bringen.
  6. Magnesium hilf
    Bauchfett ist häufig die Ursache von zu viel Cortisol (Stresshormon). Deswegen empfehle ich ab 14 Uhr alle 3 Stunden 250 mg Magnesium zu nehmen, um das Cortisol und das Bauchfett zu reduzieren und den Schlaf zu verbessern.
  1. Break the Rules
    Für eine gute Nacht: Früher hieß es immer morgens Kohlenhydrate abends Eiweiß. Das funktioniert bei Menschen, die wenig Stress haben. Aber wenn du viel Stress hast und morgens nicht gut aus dem Bett kommst, dann empfehle dich dir Folgendes: Iss morgens mehr Eiweiß, das macht wach und hält den Zuckerspiegel konstant. Und damit du besser schlafen kannst, führe abends mehr Kohlenhydrate zu. Wenn du insgesamt nicht zu viel isst, wirst du auch nicht zunehmen. Eiweiß macht wach und Kohlenhydrate machen müde!

Zum Abschluss:
Das Wertvollste, was du je in deinem Leben besitzen wirst, ist dein eigener gesunder Körper. Gib dem Körper das woraus er besteht und trainiere ihn regelmäßig mit den entsprechenden Ruhepausen.

Andreas Scholz
Der Figurmacher

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