Ernährung und Hormone? Was ist zu beachten?

Ernaehrung_Hormone_Wechseljahre

Zu dem Thema Ernährung gibt es viele Sichtweisen. Hier geht es darum, das Immunsystem durch die passende Ernährung zu stärken.

Das Erste, was wir uns klar vor Augen halten sollten:

NICHT ALLES IST NAHRUNG,
WAS WIE NAHRUNG AUSSIEHT
ODER FRÜHER NAHRUNG WAR!

Viele Dinge haben sich in der Lebensmittelindustrie geändert. Ist euch schon einmal aufgefallen, wie viele Menschen in den letzten Jahren eine Glutenunverträglichkeit entwickelt haben? Es sind mehrere Gründe dafür verantwortlich. Einer davon ist, dass im Weizen der Glutengehalt hochgezüchtet worden ist und durch die industriell hergestellten Backwaren die Mikroorganismen, die früher das Gluten abgebaut haben (Hefe, Sauerteig), aus Zeitgründen nicht mehr verwendet werden. Ein weiterer Punkt ist, der aus vielerlei Gründen schlechte Zustand der Darmflora von vielen Betroffenen.

Wie soll eine geschädigte Darmflora alle für den Körper wichtigen Nährstoffe aufbereiten und dem Körper zur Verfügung stellen können?

Der Körper muss also erstmal in die Lage versetzt werden, überhaupt Nährstoffe aufnehmen zu können. Die Nahrung, die wir essen, sollte das Immunsystem stärken und es nicht schwächen.

Eine Nahrungsgruppe, die das Immunsystem schwächt, ist die der Nachtschattengewächse.
Dazu zählen z. B. Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Peperoni oder Auberginen. Ja, ich weiß, bei den meisten klappt jetzt die Kinnlade runter und das Gestöhne ist groß, aber leider ist es belegt, dass uns diese Produkte nicht zuträglich sind. Das enthaltene Solanin, übrigens ein Hormon, das die Pflanze zum Keimen braucht, schwächt uns, indem es auf die weißen Blutkörperchen einwirkt.

Der Leiter des Labors, mit dem ich zusammenarbeite, darüber erzähle ich im nächsten Artikel, wollte die Aussage von Hildegard von Bingen prüfen. Er nahm dafür eine Petrischale und bestrich sie mit einem Bakterium, dass den menschlichen Abwehrzellen ähnlich ist. Darauf träufelte er ein Konzentrat, das er aus Nachtschattengewächsen hergestellt hatte. Ergebnis -> Alle Bakterien gingen ein.

Was heißt das für uns?
Wir sterben nicht, wenn wir eine Kartoffel oder eine Tomate essen. Nein, aber es schwächt unser Immunsystem.
Wir können uns das so vorstellen. Wir wollen einen Marathon laufen und eine 20 kg schwere Eisenkugel haben wir an einem Knöchel hängen. Vielleicht schaffen wir es unter solchen Bedingungen anzukommen, die Frage ist nur, wie lange wir brauchen und wie es und uns dabei geht?

Was bedeutet das nun für unser Hormonsystem? Wenn das zentrale, das oberste System des Körpers Mühe hat, wie könnte es dem Hormonhaushalt dann blendend gehen?

Weiter ist dazu noch zu sagen, dass in vielen Verpackungen (Weichmacher) oder auch bei den Tieren oder Tierprodukten, die zu Nahrung verarbeitet worden sind, Hormone eingesetzt werden. Diese Hormone essen wir mit, ebenso die Reste der Anti-Baby-Pille, die noch in unserem Leitungswasser sind. Das Wasser, dass wir trinken, mit dem wir kochen, mit dem wir Pflanzen (auch evtl. im Garten) gießen.

Abschließend möchte ich feststellen, dass es fast unmöglich ist, ein Leben zu führen, ohne Berührung mit Hormonen zu haben, außer wir sind Selbstversorger auf einem idealen Fleckchen Erde, mit eigenem Brunnen und ohne die Berührung mit Industrie-Nahrung. Da das für die wenigsten machbar scheint, geht es darum, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, was uns gut tut und was nicht. Das wir künftig mehr darauf achten, wo wir etwas kaufen, nachfragen, wo die Produkte herkommen, wieder mehr selbst machen, keine Fertigprodukte/Fastfood/industriell hergestellte Waren essen und darauf achten, was wir essen.

Denn denkt daran, schon Hildegard von Bingen sagte:

Nahrung soll unsere Heilung sein!!

Bleibt gesund!
Herzlichst Eure
Caroline Wunderlich

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